Commitery

Kernkonzepte

Commitery funktioniert, weil jedes Commitment einen fixierten Datensatz, objektive Nachweisanforderungen, Schutzfenster und eine Belastung hat, die erst am Ende des Nichterfüllungsprozesses möglich wird.

Diese Dokumentation erklärt das Produkt in verständlicher Sprache. Die Creator-Bedingungen, die Zahlungsbedingungen und die weiteren rechtlichen Dokumente sind bei Abweichungen maßgeblich.

Das Grundmodell

Ein Commitment ist keine Erinnerung und keine sofortige Zahlung. Es ist eine beim Checkout bestätigte Vereinbarung: Wenn dieses konkrete Ziel unter diesen konkreten Nachweisanforderungen nicht als erfüllt gezeigt wird, kann dieser konkrete Betrag später belastet werden.

  • Der Nutzer erstellt zuerst die Vereinbarung: Ziel, Betrag, Zielfrist, Nachweisfrist, Nachweisrahmen, Zahlungsautorisierung und Widerrufsinformation.
  • Danach versucht der Nutzer, das Ziel zu erreichen und Nachweise hochzuladen.
  • Commitery prüft nur gegen den vereinbarten Nachweisrahmen.
  • Eine Belastung ist nur möglich, wenn ein Nichterfüllungs-Urteil die Einspruchs- und Widerrufssicherungen übersteht.

Der fixierte Datensatz

Der fixierte Datensatz macht das System fair. Sobald der Checkout abgeschlossen ist, sollen sich die Kernbedingungen nicht nachträglich verschieben.

  • Fristen legen fest, wann das Ziel erledigt sein muss und wann Nachweise hochgeladen werden müssen.
  • Der Nachweisrahmen legt fest, welche Belege zählen.
  • Die Speicherung der Zahlungsmethode macht eine spätere bedingte Belastung technisch möglich, ohne eine Sofortzahlung auszulösen.
  • Betrag und Zahlungsautorisierung legen die maximale bedingte Belastung für dieses Commitment oder diesen Routine-Zyklus fest.

Die Schutzfenster

Ein negatives Prüfergebnis ist nicht dasselbe wie eine Belastung. Zwischen einem Nichterfüllungs-Urteilsvorschlag und einer Zahlung liegen zwei Schutzfenster.

  • Das 48-stündige Einspruchsfenster erlaubt es, einen Nichterfüllungs-Urteilsvorschlag anzufechten.
  • Die 14-tägige Widerrufsfrist erlaubt berechtigten Verbrauchern, den Commitment-Vertrag zu widerrufen.
  • Wenn eines dieser Fenster den negativen Ausgang aufhebt, wird kein Commitment-Betrag belastet.

Geld bewegt sich erst am Ende

Commitery speichert beim Checkout eine Zahlungsmethode, belastet dort aber noch keinen Commitment-Betrag. Eine Belastung erfolgt nur, wenn der Nichterfüllungspfad sein Ende erreicht.

  • Keine Belastung beim Checkout.
  • Keine Belastung, solange Nachweisprüfung, Einspruch oder Widerruf den Ausgang noch ändern können.
  • Eine Kundenrechnung wird erst ausgestellt, nachdem eine Belastung erfolgreich war.
  • Creator-Zuordnungen können erst entstehen, nachdem ein zugeordnetes fehlgeschlagenes Commitment erfolgreich belastet wurde.

Wie die Konzepte zusammenhängen

Die praktische Reihenfolge lautet: Entwurf erstellen, Checkout abschließen, Commitment erledigen, Nachweis hochladen, Urteil erhalten, Einspruch oder Widerruf klären und erst danach eine mögliche Belastung abwickeln.